Monat: August 2017

Rote Orchidee

Auch bei der Orchidee handelt es sich um eine meiner Lieblingspflanzen. Über die Jahre habe ich sie immer wieder gemalt und ihre Widerstandskraft bewundert. Zimmerorchideen sind anspruchslos und doch treiben sie regelmäßig üppige Blüten – eine schöne Symbolik, wie ich finde. Ich habe meine (umfangreiche) Orchideensammlung noch nie gedüngt und sie blühen trotzdem mehrmals im Jahr. Um diese Blütenpracht zu erbringen braucht die Orchidee noch nicht einmal Erde: Eigentlich ein kleines Wunder.

Das Bild entstand 2006. Es ist 30 x 40 cm groß.

ohne Titel

Bei diesem Bild handelt es sich um eines meiner persönlichen Lieblinge. Es entstand im Jahre 2010 und war das erste einer ganzen Reihe von Schwarz-Weiß-Skizzen (von denen ich hier sicher noch einige präsentieren werde). Es ist nur 13 x 7 cm groß und hat seinen Platz über meinem Schreibtisch. Natürlich-organische Motive zu stilisieren und verspielt miteinander zu „verweben“ ist soetwas wie mein Markenzeichen.

 

Die Kapuzinerkresse

Den Anfang macht dieses Bild aus dem Jahre 2004: Die Kapuzinerkresse. Das Bild hängt heute in der Praxis einer Freundin und erfreut dort hoffentlich viele Menschen mit seinen leuchtenden Farben.

 

Die Kapuzinerkresse hat sich über die Jahre zu einer meiner Lieblingspflanzen entwickelt und sie erhält jedes Jahr wieder einen Ehrenplatz in meinem Garten. Ich finde ihre Farbgebung herrlich erfrischend. Auch schätze  ich ihren scharfen Geschmack und ihre dekorativen Qualitäten in der Küche. Allseits bekannt und geschätzt sind natürlich auch ihre Eigenschaften als Heilpflanze. Eine wirklich tolle Pflanze.

Bunter Feldstrauß

In dieser Kategorie möchte ich euch heute gerne eine kleine Inspiration dalassen: Meinen „Feldstrauß“ vom Wochenende. Trotz garstigem Wetter habe ich einen langen Spaziergang über Feld und Flur gewagt und wurde mit allerlei schönen Beeren und leuchtenden Blüten belohnt. Gesammelt habe ich Hagebutten, Brombeer- und Weißdornzweige (entlaubt und entdornt), sowie kanadische Goldrute, blühenden Dost, Schlehenzweige (als füllendes Bindegrün) und die Fruchtstände der echten Waldrebe. Dazu gesellt haben sich dann noch ein paar Zinnien, die aus meiner Wildblumenmischung gesprossen sind, und Rosen. Die Rosen habe ich in diesem Fall gekauft. Gerne hätte ich heimische Freilandrosen dafür verwendet, aber in Ermangelung dieser habe ich auf Fairtrade-Rosen aus dem Supermarkt zurückgegriffen.

   

Der Strauß hat das triste, verregnete Wochenende so schön erleuchtet, dass ich ihn euch nicht vorenthalten wollte. Demnächst werde ich mal einen ausführlicheren Beitrag zum Thema „Blumenstrauß binden“ machen und die Bindetechnik genau erklären.

Herzlich Willkommen in meiner neuen Kategorie!

In dieser Rubrik werde ich zukünftig eine Auswahl an Skizzen, Zeichnungen und Aquarellen vorstellen, die meiner Feder entsprungen sind. Neben dem Schreiben ist für mich auch das Malen eine wunderbare Möglichkeit sich auf Papier auszudrücken. Über die Jahre sind so bereits einige Werke entstanden, die ihren Platz bei Freunden oder Familie gefunden haben (und leider fristen manche auch immernoch ein Schattendasein in Zeichenmappe oder Skizzenblog).

Ich denke, dass der Blog eine gute Plattform für einige meiner Werke sein könnte, denn auch in meinen Bildern taucht ein Thema immer wieder zentral auf: Die Natur.

Viel Freude damit.

Ringelblumensalbe

Heute stelle ich eines meiner Lieblingspflegeprodukte vor: Meine selbstgemachte Ringelblumensalbe. Mittlerweile mache ich sie im dritten Jahr – natürlich mit den Blüten meiner selbstgezogenen Ringelblumen. Die Salbe eignet sich hervorragend für kleine Schürf- und Schnittwunden oder auch für die intensive Pflege von rauhen und strapazierten Hautpartien. Im Winter benutze ich sie auch sehr gerne als Lippenpflege. Die Salbe ist einfach herzustellen und locker ein ganzes Jahr haltbar. Als Mitbringsel ist sie auch bei Verwandten und Freunden gerne gesehen.

Meine drei Grundzutaten dafür sind:

  • frische Blütenblätter der Ringelblume (unbehandelt)
  • kaltgepresstes Bio-Olivenöl
  • Bienenwachs

Für 200 ml Öl verwende ich die Zungenblätter von ca. 15 Blüten. Die Zugabe von Bienenwachs variiert je nach dem, welche Konsistenz man bevorzugt. 15 – 30 Gramm Bienenwachs sind auf jeden Fall ausreichend.

Die Blütenblätter abzupfen und klein schneiden. Mit Olivenöl auffüllen und kurz vor dem Siedepunkt vom Herd nehmen (hier ist Fingerspitzengefühl gefragt – wird das Öl zu heiß, verliert es seine positiven Eigenschaften). Das Ringelblumenöl lasse ich  abkühlen, decke es ab und lasse es noch für ein paar Stunden stehen, bevor ich es abseihe. Dafür nehme ich einen feinen Sieb, den ich mit einem Teefilter aus Zellulose auslege. Die Pflanzenreste presse ich gut aus und gebe dann das reine Ringelblumenöl wieder in den Topf zurück. Abschließend wird das Öl noch einmal leicht erwärmt und das Bienenwachs (ich kann die Verwendung von Bienenwachs-Pellets besonders empfehlen) darin aufgelöst. Die Zugabe von Bienenwachs mache ich immer nach Gefühl. Mit weniger Wachs erhält die Salbe eine weiche, cremige Konsistenz und lässt sich besser großflächig auftragen. Mit mehr Wachs wird das Produkt natürlich fester und weniger streichfähig und eignet sich z. B. für die Befüllung eines Lippenpflegestifts.

Die  Salbe wird in flüssigem, warmen Zustand in die Salbentiegel abgefüllt. Mit dem Zuschrauben der Gläser warte ich, bis die Salbe einen milchigen Farbton angenommen hat. Dieser entsteht, wenn die Salbe schon etwas abgekühlt ist. Würde man die Salbe zu heiß verschließen, könnte sich Kondenswasser bilden, das wiederum in die Tiegel tropfen und die Haltbarkeit der Salbe verkürzen kann. Bei kühler Lagerung ist die Ringelblumensalbe ungefähr 1 Jahr lang haltbar.

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